Doch!
Denn die Akzeptanz für Kunststoffe steigt und das aus guten Gründen.
Dinge sollten immer so vielschichtig zu betrachtet werden, wie sie es verdient haben. McKinsey hat sich in diesem Sinn vor kurzem damit beschäftigt, die Umweltvorteile von Kunststoff und seinen Alternativen zu prüfen. Das Ergebnis überrascht zunächst: In 13 von 14 Fällen überzeugte Kunststoff mit den niedrigsten Treibhausgasemissionen.
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In 13 von 14 Fällen niedrigste Treibhausgasemissionen
Das wundert auch nicht, denn zu den oft gelobten Alternativen gehört zum Beispiel Aluminium. Aber: Die Metallverarbeitung verschlingt wesentlich mehr Energie und mehr Energie heißt auch ein Mehr an Kohlendioxidemissionen. Oft wird argumentiert, dass sich Aluminium dafür ohne Qualitätsverlust recyceln lässt. Das stimmt im Labor. Im Alltag werden über 400 verschiedene Aluminiumlegierungen mit unterschiedlichsten Metallen genutzt. Werden sie gemeinsam eingeschmolzen, leidet die Qualität. Ähnliche Einschränkungen gibt es auch bei den anderen Verpackungsmaterialien. Ist jetzt also „alles gut“ in Sachen Kunststoff? Nein, es ist noch einiges zu tun und der Druck von Gesellschaft und Gesetzgeber wird weiter steigen, immer ressourcenschonender und energieärmer zu verpacken. Daran arbeiten wir tagtäglich. Zum Beispiel mit unserem Technikum, in dem wir mit Ihnen heute das Verpacken von Morgen angehen.