Doch!
Lösungen sind verfügbar und die Kapazitäten werden schon ausgebaut.
Zum Beispiel Danone: Die neue „So Delicious“-Flasche besteht zu rund 80 % aus Zuckerrohr. Dabei wird aus dem Zuckerrohr zuerst Ethanol gewonnen, das durch Trocknung zu Ethylen wird. Das Ethylen wird dann zu Polyethylen weiterverarbeitet, aus dem schließlich die Flaschen gefertigt werden. Dieser Weg setzt nicht nur zu einem sehr großen Teil auf einen nachwachsenden Rohstoff, sondern er senkt auch den Kohlendioxidausstoß erheblich: Die verwendeten Pflanzen geben bei der Verarbeitung nur so viel CO2 ab, wie sie während ihrer Wachstumsphase aufgenommen haben. Daher gelten sie als umweltfreundlicher als Kunststoffe auf Erdölbasis.
Hinter dieser Flasche steht der Hersteller von Biopolymeren Braskem aus den Niederlanden. Gemeinsam mit Lummus Technology arbeitet Braskem daran, die Herstellung von grünem Ethylen weltweit zu lizenzieren. Ziel ist es, bis zum Jahr 2030 rund eine Million Tonnen biobasiertes Polyethylen zu produzieren. Oder anders gesagt: Das ist keine Nische mehr.
Wenn Sie mehr über die Verarbeitung von biobasierten Kunststoffen für Ihr Unternehmen